Die Burgschule Aschersleben nimmt im Schuljahr 2024/2025 an folgenden Modellprojekten teil:

4+1: Projektlerntage in den Jahrgangsstufen 5 bis 7


Seit dem Schuljahr 2022/2023 beteiligt sich die Burgschule an der landesweiten Erprobung neuer Modelle der Unterrichtsorganisation. Im Modell 4+1 findet in jeder Woche ein Projektlerntag statt – geplant als individuelle Lernzeit, in der die Schüler über die Arbeit an fächerübergreifenden Projekten zu selbstverantwortetem Lernen befähigt werden sollen.

 

Beispiele für Themen aus den bisherigen Projektzeiträumen sind:

 

  • Die Welt auf unserem Teller 
  • Unterwegs im Netz Klänge der Kulturen
  • Ich – zwischen Vergangenheit und Zukunft
  • Hollywood – mehr Schein als Sein.

Die Arbeit der Schüler wird kontinuierlich bis zum Projektabschluss bewertet, am Ende der Projektlaufzeiten finden Präsentationen statt.

 

Mit Blick auf dieses Modell der Unterrichtsorganisation wurde der Burgschule zum Schuljahr 2024/2025 der Titel Referenzschule für kollegiales Lernen zuerkannt. Unter dem Motto „Abgucken erwünscht“ bieten Referenzschulen Fortbildungen an, bei denen sich Interessenten zu verschiedenen Gesichtspunkten von Schulentwicklung kundig machen und mit Akteuren vor Ort in Austausch treten können.

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80+10: Zeit verlieren heißt Zeit gewinnen

 

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Seit dem Schuljahr 2022/2023 hat sich der Rhythmus des Schulalltags an der Burgschule geändert. Der bisherige 45-Minuten-Standard einer Unterrichtsstunde wurde aufgebrochen. Von einer Einzelstunde werden fünf, von einer Doppelstunde zehn Minuten („80+10“) abgegeben, aus deren Summe sich eine zeitliche Reserve für Vorhaben der Unterrichtsentwicklung bildet. Diese Reserve wird eingesetzt für

 

  • Auftaktphasen an jedem Unterrichtstag („ILO-Stunden“ für individuelles Lernen und Organisation),
  • „Verstärkerstunden“ für einzelne Klassen und Fächer sowie
  • Regiestunden für das Monitoring und die regelmäßige Evaluation der laufenden Projekte.

Dreimal pro Woche beginnen die Klassen ihre Schultage mit einer 30-minütigen Auftaktphase, die im Regelfall von den Klassenleitern begleitet wird – mit Gewinn für die Beziehungsarbeit zwischen Schülern und Lehrkräften. Es folgen drei Unterrichtsblöcke zu je 80 Minuten, bei Bedarf gefolgt von einer Einzelstunde zu 40 Minuten.

 

Im Vergleich zu Einzelstunden werden mit den 80-Minuten-Blöcken längere zusammenhängende Lernzeiten geschaffen, in denen handlungsorientierte Lernangebote besser umgesetzt werden können. Dies gestattet eine intensivere Auseinandersetzung mit den Lerninhalten.


Nachhaltige Personalgewinnung: Zukunftsmacher.
Mehr Lehrkräfte für den Salzlandkreis

 

Die Sicherung von Lehrkräftenachwuchs ist eine der größten bildungspolitischen Herausforderungen im Land Sachsen-Anhalt. Mehr junge Leute aus der Region für eine spätere Arbeit als Lehrkraft im Salzlandkreis zu gewinnen, ist Ziel der Bildungsinitiative „Zukunftsmacher“, die von der Kreisverwaltung, dem Ministerium für Bildung und dem Landesschulamt unterstützt und an der Burgschule koordiniert wird.

 

Die Träger der Initiative konzentrieren aktuell ihre Bemühungen auf Schüler, die für eine künftige Tätigkeit an einer Sekundar- oder Gemeinschafts-schule des Salzlandkreises aufgeschlossen werden sollen. Im Rahmen von Schülerbetriebspraktika können pädagogisch interessierte Jugendliche und junge Erwachsene erste Erfahrungen in der Arbeit an diesen Schulformen sammeln. Die schulpraktischen Erfahrungen werden in Kursen an den entsendenden Schulen aufgegriffen und mit bildungswissenschaft-lichem Grundwissen verbunden, sodass eine erfahrungsgestützte Studienwahl ermöglicht wird.

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